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Dead Western

»Suckle At The Supple Teats Of Time«

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Troy Mighty und seine Band wünschen uns Glück. Das kann nicht ohne Folgen bleiben…



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Jonas Reinhardt

»Power Of Audition«

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Eine Führung durchs Musikinstrumentenmuseum: Jonas Reinhardt überträgt den Sound alter Syntheziser ins neue Jahrtausend



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Eleh

»Location Momentum«

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Die Minimal Music von Eleh visiert das tiefe, untere Ende des Audiospektrums an und wird so zu einem modernen wie zeitlosen Klangereignis

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Akademiker und Heavy Metaller zu einen

Das norwegische Duo Moha! hat auch auf »Norwegianism« nur ein Ziel

Text: Alexander Schubert

MoHa! stimmt in den 47 Sekunden des ersten Titels ohne Einleitung ein, auf energetische Krachminiaturen aus Schlagzeug, Gitarre und Elektronik. Genauso schnell deklinieren sie in den folgenden Stücken ihre Stileinflüsse aus Arhythmischer Hardcore, virtuoses Freejazzgefrickel und ernste Elektronikimpro durch. In studienhaften Titeln schaffen es MoHa! dieses Genredreieck differenziert und abwechslungsreich zu bespielen – das Ergebnis besitzt die Form komplexer Homogenität, die ein gutes Album auszeichnet. Wandartigen Powerrockwulste zerfallen blitzschnell in punktuelle Krachakzente, um sich in reinere Schnellrhythmen zu wandeln - das oft innerhalb weniger Sekunden. Die Brüche sind oft durch neue Tracks separiert, was man nicht hört, und es als ein zusammenhängendes über mehrere Titel dauerndes Stück wahrnimmt. Diese Teilung unterstreicht einen Studiencharakter, in dem Dichte, Geschwindigkeit und Lärmintensität je Stück erforscht werden.
MoHa! Knüpfen hiermit unmittelbar an das Anfang 2006 erschiene Album »Raus Aus Stavanger« an, welches bereits alle wesentlichen Elemente des vorliegenden Werkes beinhaltet. Doch der Grad der Differenziertheit, Sicherheit und Ausdrucksstärke hat zugenommen und vor allem wurde die elektronische Komponente des Vorgängers maßgeblich erweitert. So eröffnet Schlagzeuger Morten J. Olsen mit seinen in Supercollider erarbeiteten Programmen eine schlüssige und bereichernde Ebene, die vom Gitarristen Anders Hana mit Hilfe von drum machines und casio-keyboards komplettiert wird. Wie sicher die beiden live erfahrenen Musiker, die seit zehn Jahren in gemeinsamen Projekten spielen, mit ihrem Repertoire sind, spiegelt sich in der Tatsache wieder, dass die Aufnahmen innerhalb eines Tages entstanden sind.
Das wundervolle an dem Album ist die Spielfreude der Musiker, welche sich unmittelbar auf den Hörer überträgt. Ein Album Akademiker und Heavy Metaller zu einen.


:: »Norwegianism« von MoHa! ist bereits bei Rune Grammofon/Cargo Records erschienen
:: Mohas Space
:: Actual recording of »C5«



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